Weigel einstimmig als FWG-Vorsitzender bestätigt

Einstimmig hat die Mitgliederversammlung der Neustadter Freien Wähler gestern Abend Ihren Vorsitzenden Marc Weigel im Amt bestätigt.

 

 

Unverändert bleiben auch die stellvertretenden Vorsitzenden Stefanie Buchert und Margarete Hoffmann sowie Gabriele Schattat, die Schatzmeisterin. Neu im Amt ist Stefan Krumm-Dudenhausen. Er übernimmt die Rolle des Schriftführers von Johannes Fuchs, der aus beruflichen Gründen nicht mehr antrat. Neben einem Bericht der Stadtratsfraktion und des Vorstands nutzte Marc Weigel die Gelegenheit, um die Mitglieder auf die im nächsten Jahr anstehende Oberbürgermeisterwahl einzustimmen, in der er antreten wird. Dafür, wie er sich seine Arbeit als Oberbürgermeister vorstellt, gab Weigel Beispiele. In Zusammenarbeit mit allen und sachorientiert etwas zu verändern, um Neustadt voranzubringen, lautet seine Maxime. Das Potenzial an guten Meinungen und Ideen sei vorhanden, ein Beleg von vielen sei die Arbeit des Innenstadtbeirats. Ebenso wichtig sei indes, „am Ende dann auch mutig zu entscheiden“ und nicht aus Angst in Schockstarre zu verfallen.

Mutig und entschlossen sei die FWG unter anderem beim Thema Windpark Mußbach gewesen. Doch indem ein wenig sinnvolles Projekt verhindert werde, „kommt man nicht voran“, warnte der FWG-Chef. Folgen müssten nun eigene Vorschläge für eine autarke Energieversorgung und zukunftsfähige Stadtwerke. Deren Verkauf sei nie eine Option für die FWG gewesen und werde es auch niemals sein. Das selbe gelte für Themen wie den Naturpark im Schöntal oder das gemeinsame Bemühen, die Auswirkungen der Talstraßen-Sanierung möglichst zu minimieren. Denn „konstruktiv statt negativ“ sei auch für die Außenwirkung Neustadts wichtig.

Daneben durfte der FWG-Chef noch Mitglieder ehren: Die Silbernadel für 25 Jahre Treue erhielten Anneliese Mayer, Geinsheim, Karl-Heinz Mallrich, Mußbach, und Franz Schuhmacher, Diedesfeld.

Die Tageszeitung RHEINPFALZ kommentierte: “Mit seinen Aussagen dazu, wie er sich das Amt des Oberbürgermeisters vorstellt, trifft FWG-Chef Marc Weigel den Nerv vieler Wählerinnen und Wähler. Bei der gestrigen Mitgliederversammlung gab er folglich ein gutes Bild ab. Doch wird der Wahlkampf lang und sicher nicht einfach. Und wie sich der politische Alltag im Erfolgsfall darstellt, ist dann auch wieder eine ganz andere Sache. All das muss und darf aber erst mal außen vor bleiben. Ebenso wie der Fakt, dass Weigel und die FWG über längere Zeit jenem System angehört haben, das sie nun kritisieren. Weigel hat gestern auf jeden Fall gut gebrüllt, und das überaus sachlich. SPD-Kandidat Pascal Bender wird dem bald folgen. Nur die CDU macht es noch spannend – zumindest bis Anfang Juli …

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